Pendlerpauschale

Grundsätzlich sind die Fahrtkosten für den Arbeitsweg mit dem Verkehrsabsetzbetrag seit 1.1.2016 mit 400 Euro abgegolten, der mit der Lohnabrechnung automatisch berücksichtigt wird. Zusätzlich können ArbeitnehmerInnen unter bestimmten Voraussetzungen aber auch das kleine oder das große Pendlerpauschale und ab 2013 auch einen „Pendlereuro“ geltend machen. Dabei kommt es unter anderem auf die Entfernung des Wohnorts zur Arbeit und die verfügbaren Verkehrsmittel an.

Pendlerrechner

Ab 2014 ist ausschließlich das Ergebnis des Pendlerrechners ausschlaggebend, ob Sie Anspruch auf ein Pendlerpauschale und den Pendlereuro haben, und wenn ja, in welcher Höhe. Das Ergebnis ist rechtsverbindlich.

Drittelregelung

Auch Teilzeitbeschäftigte, die nicht jeden Tag in die Arbeit pendeln, können ab vier Arbeitstagen pro Monat das große oder das kleine Pendlerpauschale geltend machen:

  • Für das volle Pendlerpauschale müssen die Voraussetzungen wie bisher an mehr als der Hälfte der möglichen Arbeitstage eines Monats, also zumindest an 11 von 20 Arbeitstagen, gegeben sein.
  • Zwei Drittel können Sie ab 2013 absetzen, wenn Sie diese Voraussetzungen zwischen acht und zehn Tagen in einem Kalendermonat erfüllen.
  • Ein Drittel gibt es, wenn diese Voraussetzungen zumindest an vier, höchstens an sieben Tagen des Monats erfüllt sind.

So kommen Sie zu Ihrem Pendler-pauschale

Mit dem Ausdruck des Pendlerrechners beantragen Sie das Pendlerpauschale und den Pendlereuro bei Ihrem Arbeitgeber oder Ihrer Arbeitgeberin.

Wenn der Pendlerrechner aus technischen Gründen kein Ergebnis liefert oder Ihr Wohnsitz außerhalb Österreichs liegt, dann verwenden Sie das Formular L33. Dann können das Pendlerpauschale und das Pendlereuro gleich bei der monatlichen Lohnabrechnung berücksichtigt werden.

Wenn das Pauschale noch nicht bei der Lohnverrechnung berücksichtigt wurde, machen Sie das Pendlerpauschale im Rahmen der Werbungskosten bei der ArbeitnehmerInnenveranlagung geltend!

Textauszug AK Wien

 

35 Stunden sind genug!

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

35 Stunden sind genug!  

Das Jahr neigt sich schön langsam dem Ende zu. Die Kollektivvertragsverhandlungen im privaten Gesundheits- und Sozialbereich sind bereits gestartet oder die Vorbereitungen dazu laufen auf Hochtouren!

Unsere zentrale Forderung in der Sozialwirtschaft lautet: „Kürzer arbeiten – leichter leben! – 35 Stunden sind genug!“.

Diese Forderung kann man jetzt auch online unterstützen, bitte mach mit:

http://petition.gewerkschaften-online.at/GPA/index.php?pid=28&zid=622305ecf3e0887c310e8f482c8e93f8

6 Stunden am Tag arbeiten, aber 8 Stunden bezahlt bekommen – geht das?

Das erfährst du hier: https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/um-13-uhr-feierabend-agentur-fuehrt-25-stunden-woche-ein—bei-gleicher-bezahlung-29273498?dmcid=sm_em