Es gibt einen Abschluss!

In den frühen Morgenstunden wurden die KV-Verhandlungen in der fünften Runde abgeschlossen.

Die Gehaltserhöhung auf alle Gehälter, Zulagen und Zuschlägen beträgt 3,2% Plus. Bei der lang geforderten Arbeitszeitverkürzung konnte nichts erreicht werden. Verbesserungen im Rahmenrecht des KVs sind ua Klarstellungen bei geteilten Diensten, „Rechtsanspruch“ auf Altersteilzeit unter gewissen Auflagen, einen zusätzlichen Urlaubstag nach zwei Jahren Beschäftigung (dieser wird bei JaW durch die VU-Regelung aufgesaugt)

Hier noch mehr Details zum Ergebnis: https://www.gpa-djp.at/cms/A03/A03_2.3.217.a/1342605959861/kollektivvertrag/alle-branchen/gesundheit-soziales-kirchen/plus-3-2-mehr-lohn-und-gehalt-fuer-die-beschaeftigten-in-der-sozialwirtschaft-swoe

 

Rund 60% der 32 Stimmberechtigten des großen Verhandlungsteams der ArbeitnehmerInnenseite stimmten für das Ergebnis.

Streik liegt in der Luft

Heute wird unser SWÖ-KV weiter verhandelt. Neben einer deutlichen Gehaltserhöhung, wird die Arbeitsverkürzung nach wie vor gefordert. Die Rahmenbedingungen im Gesundheits- und Sozialbereich müssen verbessert werden! Wenn es heute zu keinem Abschluss kommt sind wir und bereits viele andere Betriebe streikbereit.

Die Nicht-Finanzierbarkeit lässt die Arbeitgeberinnen den Forderungen nicht oder nur bedingt zustimmen. Barbara Teiber, Chefin der Gewerkschaft der Privatangestellten, fordert heute eine Millionärssteuer, die zweckgewidmet für den Gesundheits- und Sozialbereich.

Hier ein Artikel zur Forderung: https://kurier.at/politik/inland/jetzt-millionaerssteuer-fuer-pflege/400399964

EuGH: Karfreitag-Feiertag steht allen zu

Die österreichische Regelung, wonach evangelische und altkatholische Arbeitnehmer am Karfreitag einen staatlichen Feiertag haben, andere aber nicht, ist diskriminierend und daher EU-rechtswidrig. Das Urteil setzt Österreich unter Druck. Bis zum nächsten Karfreitag, den 19. April, muss Österreich seine Regelung ändern.

Artikel aus der heutigen Presse:

Karfreitag-Feiertag soll für alle gelten, sagt EuGH

Ein privater Arbeitgeber könnte verpflichtet werden, allen Arbeitnehmern unabhängig von ihrer Religion ein Feiertagsentgelt zu zahlen, geht aus einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs hervor. Der ÖGB fordert nun einen Feiertag für alle, der Wirtschaftsbund warnt vor zusätzlichen Kosten.Karfreitag soll für alle gelten.

Weiterlesen: https://diepresse.com/home/wirtschaft/recht/5566388/KarfreitagFeiertag-soll-fuer-alle-gelten-sagt-EuGH